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ausgewählt vom Fragesteller knuneu
Inchier: Die Nasa ist besorgt: Die Verkehrsdichte auf dem Mond nimmt zu. Demnächst wollen Länder wie China und Indien Raumschiffe zum Erdtrabanten schicken. Anlass für die Amerikaner, ein Regelwerk zu veröffentlichen - denn sie fürchten um historisches Equipment, das sie dort oben zurückließen.
Wem gehört eigentlich der Mond? Immobilienmakler wurden bislang nicht gesichtet auf dem Erdtrabanten, aber die US-Weltraumbehörde möchte zumindest schon einmal einige Grundsätze zum Verhalten regeln. Dazu hat sie die "Empfehlungen für Raumfahrttreibende" erarbeitet. Das Ziel des 93-seitigen Papiers: der Schutz der "Apollo"-Relikte und Landestellen auf dem Mond.
Bei der Nasa macht man sich offenbar Sorgen um die Fahnen, Messinstrumente und Rover, die seit rund 40 Jahren im Mondstaub herumstehen. Mit der jahrzehntelangen Ruhe ist es dort nämlich bald vorbei. In den kommenden Jahren wollen mehrere Länder, darunter China und Indien, Raumschiffe zum Mond schicken.
Hinzu kommt der Google Lunar X Prize - ein bis 2015 laufender Tüftelwettbewerb, bei dem unter anderem ein Roboter auf den Mond geschickt werden muss, der dort 500 Meter zurücklegt und HD-Videos dreht. Die X Prize Foundation hat nun erklärt, dass sich die Teilnehmer des Wettbewerbs an die Nasa-Empfehlungen halten werden, um die "historischen Stätten" auf dem Mond zu schützen. Zeitgleich veröffentlichte die Nasa ihre Empfehlungen für Mondbesucher.
Damit keine Unklarheiten entstehen: Alle Hinterlassenschaften der Nasa betrachtet die US-Regierung als ihr Eigentum, auch wenn sie nicht mehr genutzt werden und nicht mehr funktionsfähig sind. Für schützenswert hält die Nasa übrigens nicht nur zurückgelassene Geräte, sondern auch Schuhabdrücke der Astronauten im weißen Sand und Einschlagkrater von Sonden wie "LCROSS".
Bei Landungen in der Nähe von "Apollo"-Stätten fordert die Nasa einen Mindestabstand von zwei Kilometern. Die Wissenschaftler begründen dies mit den Zerstörungen, die herumfliegende Steine und Sand anrichten können. Bremstriebwerke landender Raumschiffe wirbeln das Material auf und beschleunigen es auf Geschwindigkeiten zwischen 300 and 2000 Metern pro Sekunde. Wegen der fehlenden Atmosphäre würden diese Partikel Hun
vor 11 Monaten
Quelle: http://www.spiegel.de/wi ssenschaft/weltall....html
Bewertung des Fragestellers:




Genau, das habe ich auch so gelesen.
Diese Sorgen haben wir zum Glück nicht!
Inchier: Die Nasa ist besorgt: Die Verkehrsdichte auf dem Mond nimmt zu. Demnächst wollen Länder wie China und Indien Raumschiffe zum Erdtrabanten schicken. Anlass für die Amerikaner, ein Regelwerk zu veröffentlichen - denn sie fürchten um historisches Equipment, das sie dort oben zurückließen.
Wem gehört eigentlich der Mond? Immobilienmakler wurden bislang nicht gesichtet auf dem Erdtrabanten, aber die US-Weltraumbehörde möchte zumindest schon einmal einige Grundsätze zum Verhalten regeln. Dazu hat sie die "Empfehlungen für Raumfahrttreibende" erarbeitet. Das Ziel des 93-seitigen Papiers: der Schutz der "Apollo"-Relikte und Landestellen auf dem Mond.
Bei der Nasa macht man sich offenbar Sorgen um die Fahnen, Messinstrumente und Rover, die seit rund 40 Jahren im Mondstaub herumstehen. Mit der jahrzehntelangen Ruhe ist es dort nämlich bald vorbei. In den kommenden Jahren wollen mehrere Länder, darunter China und Indien, Raumschiffe zum Mond schicken.
Hinzu kommt der Google Lunar X Prize - ein bis 2015 laufender Tüftelwettbewerb, bei dem unter anderem ein Roboter auf den Mond geschickt werden muss, der dort 500 Meter zurücklegt und HD-Videos dreht. Die X Prize Foundation hat nun erklärt, dass sich die Teilnehmer des Wettbewerbs an die Nasa-Empfehlungen halten werden, um die "historischen Stätten" auf dem Mond zu schützen. Zeitgleich veröffentlichte die Nasa ihre Empfehlungen für Mondbesucher.
Damit keine Unklarheiten entstehen: Alle Hinterlassenschaften der Nasa betrachtet die US-Regierung als ihr Eigentum, auch wenn sie nicht mehr genutzt werden und nicht mehr funktionsfähig sind. Für schützenswert hält die Nasa übrigens nicht nur zurückgelassene Geräte, sondern auch Schuhabdrücke der Astronauten im weißen Sand und Einschlagkrater von Sonden wie "LCROSS".
Bei Landungen in der Nähe von "Apollo"-Stätten fordert die Nasa einen Mindestabstand von zwei Kilometern. Die Wissenschaftler begründen dies mit den Zerstörungen, die herumfliegende Steine und Sand anrichten können. Bremstriebwerke landender Raumschiffe wirbeln das Material auf und beschleunigen es auf Geschwindigkeiten zwischen 300 and 2000 Metern pro Sekunde. Wegen der fehlenden Atmosphäre würden diese Partikel Hun
Quelle: http://www.spiegel.de/wi ssenschaft/weltall....html
Bewertung des Fragestellers:
Genau, das habe ich auch so gelesen.
Diese Sorgen haben wir zum Glück nicht!
