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Robinsonzeit: Heimkehr der Jäger
Dieses Bild gehört wie auch "Die Heimkehr der Herde" zu Bruegels Landschaftsdarstellung der vier Jahreszeiten, den sogenannten "Monatsbildern". In diesem Bild wird die Liebe des Malers zu seinem Volk deutlich.
Im Vordergrund sieht man müde und erschöpfte Jäger, die mit ihren Hunden von der Treibjagd zurückkehren.
Bauern schüren ein offenes Feuer und im Hintergrund tummeln sich Schlittschuhläufer auf einem gefrorenem See.
Ein Kind spielt mit einem Kreisel. In den Hintergrund führt eine Straße ins nächste Dorf. Sogar eine Burg ist zu sehen. In den kahlen Bäumen sitzen Vögel. Überall liegt Schnee. Das ganze Bild strahlt eine winterliche Ruhe aus, da fast keine Bewegung im Bild ist. Ein Mühlenrad steht still, sogar die Hunde bewegen sich kaum. Die winterliche Stimmung wird vor allem durch die kalten Blau-, Weiß- und Grautöne unterstrichen. Im Gegensatz dazu stehen jedoch die warmen Farben, mit denen Bruegel die Menschen, Häuser und Hunde malt.
Bruegel erzielt durch die immer kleiner werdenden Bäume eine Tiefenwirkung und ermöglicht so, daß der Betrachter wieder über eine weite Landschaft sieht.
Dies ist eines der unmittelbarsten, lebendigsten Bilder, die je gemalt wurden. Und sein Geheimnis bleibt unerschöpflich.
vor 1 Jahr