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knuneu
Srce Hrvatsko: Das Inhalieren bestimmter Düfte kann bewirken, dass Menschen weniger Stress empfinden. Zu diesem Schluss kommen japanische Wissenschaftler nach Tests mit Lavendelöl.
Duft und Stress – wie wirken sie aufeinander? Das wollten Forscher um den Japaner Akio Nakamura von der Saitama University wissen. Sie setzten Ratten unter Stress und ließen einem Teil der Versuchstiere den Aromastoff Linalool inhalieren. Diese Substanz findet sich in Lavendelöl und zahlreichen Gewürzpflanzen wie Koriander, Ingwer als ätherisches Öl. Ein Bluttest der Ratten zeigte deutlich niederigere Werte der Neutrophile und Lymphozyten, zweier Immunstoffe, deren Erhöhung Stress bewirken. Daneben stellten die Forscher auch eine verringerte Aktivität von über 100 Genen fest, die bei Stresssituationen übersteuern.
Im Versuch mit Ratten konnten sie stressreduzierende Mechanismen als Reaktion auf das Einatmen des Aromastoffes Linalool nachweisen. Diese Erkenntnis untermauert bestimmte Wirkungszusammenhänge, die in der Aromatherapie bereits umgesetzt werden. So weisen auch Studien der Österreichischen Gesellschaft für wissenschaftliche Aromatherapie und Aromapflege (ÖGWA) seit Jahren daraufhin, dass Linalool und Linalylacetat, zwei Lavendelöl-Bestandteile, Stress reduzieren.
Neben den physiologischen Effekten der Aromatherapie lösen Düfte natürlich auch in der Psyche Veränderungen aus. Wie stark, wird mit Experimenten im öffentlichen Raum getestet. Während der „Rush Hour“ in New Yorker U-Bahn-Stationen sowie in American Football-Stadien wurden Duftstoffe versprüht, um das Aggressionspotential der Massen zu senken. Die Ergebnisse stehen noch aus. Den Selbsttest kann zur Zeit jeder leicht an jeder Ecke machen: Der Lavendel steht in voller Blüte.
vor 1 Jahr
Quelle: FIT FOR FUN
Bewertung des Fragestellers: 




Perfekt und sehr ausführlich.