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knuneu
Robinsonzeit: Im Jahr 1959 hielt der US-amerikanische Physiker Richard Feynman am Caltech einen Vortrag. Dessen Titel lautete ins Deutsche übersetzt, etwa so viel wie: „Es gibt noch viel Spielraum nach unten“. Der Vortrag befasste sich mit denkbaren Möglichkeiten zur Manipulation bestimmter Materie auf deren atomarer Grundlage. Diese Rede wurde später von zahlreichen Wissenschaftlern aus der ganzen Welt als die Geburtsstunde der Nanotechnologie angesehen, obwohl das Wort „Nano“, in dem Vortrag nicht ein einziges Mal vorkam.
Erst 1974 gebrauchte der japanische Wissenschaftler Norio Taniguchi die Begriffe Nanotechnik und Nanotechnologie. Die Forschungen und Erkenntnisse des japanischen Wissenschaftlers bezogen sich hautsächlich auf Halbleiterprozesse. Er zeigte damals erstmals denkbare Anwendungsmöglichkeiten der Nanotechnik auf. Damit inspirierte er zahlreiche weitere Wissenschaftler zu intensiver Forschungsarbeit.
Das erste, fast revolutionäre Ergebnis der Wissenschaft auf diesem Gebiet lieferte ein Rastertunnelmikroskop. Dieses wurde von den beiden Physikern Rohrer und Binning im Jahr 1981 vorgestellt und beide erhielten dafür später den Nobelpreis.
vor 1 Jahr
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