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Redensart: Alles in Butter




Läuft alles gut und man ist sorgenfrei, so ist alles in Butter. Wie kam es zu dieser Redensart?

Die Redensart führt uns zurück ins späte Mittelalter, in eine Zeit, als man noch mit Pferd und Kutsche von Ort zu Ort zog und dabei über Stock und Stein polterte.

Das Gesäß ließ sich noch mit ein wenig Polsterung vor all zu vielen blauen Flecken schützen, zerbrechliche Waren hingegen gingen bei solch einer Tour häufiger zu Bruch.

Da man außer Tüchern und Stoffen keine weiteren Schutzmaterialien besaß, kam man im 13. Jahrhundert auf die Idee, besonders teure Porzellan- und Glaswaren in Butter einzulassen.

Große Fässer wurden dafür mit erhitzter Butter ausgefüllt und die Gläser nach und nach eingegeben. Erstarrte die Butter wieder, war das Material vor fast allen Erschütterungen geschützt.

Die Entdeckung der Butter als „Schutzmantel“ hängt wahrscheinlich sehr eng mit dem Aufschwung Venetiens (vor allem die Insel Murano) zum Zentrum der europäischen Glasbläserkunst im 13. Jahrhundert zusammen.

Die kostbaren Gläser und Vasen fanden vor allem nördlich der Alpen viele Abnehmer. Gerade der steinige Weg über die Berge stellte aber eine besondere Gefahr für die Waren da, so dass man regelrecht nach einem neuen „Polstermaterial“ suchen musste – und wahrscheinlich bei der Butter fündig wurde.

14 Kommentare

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13.06.2010 21:06
die armen Bauern die die ganze Arbeit hatten.
15.06.2010 12:05
wer möchte das nicht ???
13.07.2010 07:03
und was ist dann mit der butter passiert???
25.07.2010 10:42
Früher wurde in Butter wertvolles Glas transportiert.
28.07.2010 13:45
hoffentlich gabs da schon Pril, um die Gläser wieder zu entfetten
30.07.2010 18:05
So wie man sich mit Honig einschmieren kann, siehe 91/2 Wochen, geht das auch mit Butter, oder?
03.08.2010 10:31
dafür gibt es besseres als Butter..
07.08.2010 22:36
Es sollte ja auch schmecken, will man es dann lecken?
11.08.2010 13:31
da stellt sich nach dem lecken natürlich die Frage woher "in Essig liegen" stammt?
18.08.2010 09:01
Läuft halt wie geschmiert.


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