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Redensart: Durch die Blume sagen




Übt man vorsichtig Kritik, so sagt man etwas durch die Blume. Woher kommt diese Redensart?

Wer etwas durch die Blume sagt, versucht auf taktvolle und freundliche Art Kritik zu üben oder seine Ablehnung für ein ihm gemachtes Angebot zu äußern.

Die Redensart ist seit dem späten Mittelalter (um 1500) geläufig. Wurde eine Dame von einem Herren umworben, an dem sie kein Interesse hatte, so reichte sie ihm eine Blume, und er wusste Bescheid. Er zog weiter, ohne dass sie ihn mit Worten verletzten musste.

Aber auch aus der Antike findet sich eine Überlieferung: das Wort flosculus (=Blümchen) wurde damals als Begriff für schmuckhafte Sprache verwendet. Daraus hervor ging das deutsche Wort Floskel, dass heutzutage eher im Sinne von ‚inhaltslose Redewendung‘ angewandt wird.

Die so genannte Blumensprache kam indes erst im 18. Jahrhundert auf.

Lesen Sie hier, welche Bedeutungen den unterschiedlichen Blumen zugesprochen werden.

15 Kommentare

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Jo
09.11.2009 11:48
Ist die Blumensprache international?
10.03.2010 10:16
na da können wir Männer ja so einiges falsch machen.. ;-)
13.06.2010 20:52
Nach den Kommentaren gab es für einen schon viele Blumen.
16.07.2010 09:16
man hat mir neulich mal eine Plastikblume geschenkt, wie ist das zu deuten? ;-))
25.07.2010 10:23
Jede Frau freut sich über Blumen.
27.07.2010 08:39
nicht ganz - knuneu- es kommt auf die Blumen an!
29.07.2010 09:51
es ist ein alter aber sehr schöner brauch...
30.07.2010 17:15
Wenn man die Frau kennt, dann weiß man auch welche Blumen sie mag. Welche magst Du denn "gnoddeli"?
01.08.2010 09:09
Ne einzelne kann manchmal mehr aussagen als ein ganzer Strauß
02.08.2010 09:47
höchstens eine einzige Rose


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