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Redensart: Etwas springen lassen




Gibt man einen aus, so lässt man etwas springen. Woher kommt diese deutsche Redewendung?

Wer großzügig ist und etwas spendiert oder einen ausgibt, der „lässt etwas springen“.

Diese Redensart geht zurück auf Zeiten, als man die Echtheit von Münzen vor dem Bezahlen gerne noch mal überprüfte, um sich vor Betrügern abzusichern.

Man kennt das vielleicht aus Wild-West Filmen: der Barkeeper beißt vorsichtshalber noch mal in die Münze, wenn Halunken ihr Bier bezahlen wollen. Man versucht damit die Härte des Materials und das Material an sich zu überprüfen.

Einfacher geht es allerdings, wenn man die Münze kräftig auf den Tisch wirft: sie springt dabei in die Höhe (daher die Redensart) und erzeugt einen Klang, der viel über Material und dessen Zusammensetzung verrät.

Saß man mit mehreren Leuten am Tisch, so war es üblich durch dieses Springenlassen seine Zahlungsfähigkeit unter Beweis zu stellen und die nächste Runde einzuleiten.

10 Kommentare

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Jo
12.10.2009 10:21
Was mich auch interessiert: Warum wird Geld auch "Mäuse" genannt?
25.11.2009 19:38
weil die so klein sind du hirni
13.06.2010 20:12
toll zu wissen
17.07.2010 11:02
bei mir springen nur die Fische und Frösche.
27.07.2010 15:24
Fräulein Misir, hier pflegen wir einen anderen Umgangston! Und lassen mal Beleidigungen aussen vor!
30.07.2010 16:54
Kommt auf die Partnerin an.
02.08.2010 10:11
Geiz ist nicht geil!
23.08.2010 00:17
Das ist cool diese Redensart und paas genau zu wild-west filme.
25.09.2010 16:22
Saß man mit mehreren Leuten am Tisch,so war es üblich durch diese springenlassen seine Zahlungsfähigkeit.
05.06.2011 11:03
Dann lasst mal einen springen für mich.


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