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Wie kommt die Haut auf die Milch?




Warum lagert sich beim Kochen eine Milchhaut an der Oberfläche ab? Kann man die mitessen?

Die Milchhaut ist eine dünne Schicht, die sich bei Erhitzung auf der Oberfläche der Milch bildet. Ob es sich bei der Milch um Vollmilch, Frischmilch oder H Milch handelt, spielt dabei keine Rolle.

Die Milchhaut entsteht bei einer Temperatur ab etwa 80°C – dann beginnt das so genannte Protein Kasein, die wichtigste Eiweißkomponente der Milch, zu gerinnen.

In normaler Form dient das Kasein als Emulgator für das in der Milch enthaltene Fett und Wasser. Durch die Gerinnung verliert es diese Bindung, die Kaseinmoleküle können an die Oberfläche steigen und sich untereinander verketten.

Wichtiges Milcheiweiß
Die wenig appetitlich aussehende Schicht, die die meisten wohl entfernen, enthält fast das gesamte Milcheiweiß und ist bei jungen Säugetieren und bei durch Muttermilch gestillte Babys die wichtigste Proteinquelle.

Eklig oder gesund?
Wer auf diese Portion Eiweiß nicht verzichten möchte, sich aber vor der Haut ekelt, sollte die Milch behutsam unter stetem Rühren oder Aufschäumen erhitzen. Man verhindert dadurch die Verkettung der Moleküle und bekommt die Milch trotzdem angenehm warm.

12 Kommentare

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Jo
09.11.2009 11:49
Na, dann doch lieber Käse
01.07.2010 16:58
Sahne wäre auch nicht schlecht
21.07.2010 17:44
Die Haut mochte ich schon als Kind nicht - und jetzt erst recht nicht
23.07.2010 19:49
ich überlege gerade fieberhaft-es gibt doch einen trick, das die milch nicht überkocht-der hat auch glaube ich was mit der bildung der haut zu tun.
trotzdem mag ich die auch nicht
25.07.2010 11:33
Komisch, bei Sahne mag ich die Haut.
28.07.2010 13:08
Bierschaum ist mir lieber
01.08.2010 08:46
Es gibt schönere Häute. Z.B. Kuhhäute.
02.08.2010 16:37
Kuhhäute? na ja wer drauf steht....
08.08.2010 00:05
igitt, ich trink die Milch lieber kalt.
02.09.2010 16:15
Mich drink gerne kalt und nur warm wann ich grieß brei machen muss.


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