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Wieso entsteht Durchzug, wenn man gegenüberliegende Fenster öffnet?
Richtig lüften - wie geht das?
Kleiner Wind
Genau genommen handelt es sich bei Durchzug um nichts anderes als einen Wind in Kleinformat. Und wie dieser ist die Ursache seiner Entstehung ein Unterschied im Luftdruck zwischen Luftmassen.
Luftteilchen fließen dann aus dem Gebiet mit dem höheren Luftdruck (Hochdruckgebiet) in das Gebiet mit dem niedrigeren Luftdruck (Tiefdruckgebiet) – solange, bis der Luftdruck ausgeglichen ist.
Ein geöffnetes Fenster
Ein unterschiedlicher Luftdruck findet sich meist bereits zwischen Außen- und Innenluft. Öffnet man ein Fenster, so findet sofort ein Druckausgleich statt.
Allerdings erfolgt bei nur einem geöffneten Fenster kein direkter Luftaustausch – es strömt nur etwas Luft hinein bzw. hinaus, je nachdem, auf welcher Seite der Luftdruck niedriger ist. Im besten Fall bekommt man auf diese Weise also etwas zusätzliche Frischluft oder entledigt sich eines Teiles der ‚verbrauchten’ Innenluft.
Zwei geöffnete Fenster
Einen vollständigen Luftaustausch erreicht man hingegen nur durch zwei geöffnete gegenüberliegende Fenster – vorausgesetzt draußen ist es ein wenig windig. In diesem Fall können wir davon ausgehen, dass der Luftdruck auf der einen Häuserseite sich von dem auf der anderen Seite unterscheidet – wenn auch nur minimal.
Öffnen wir nun beide Fenster, so findet der Luftausgleich durch unsere Wohnung statt: der Wind muss nicht den Umweg ums Haus herum nehmen. Bei zwei auf der gleichen Hausseite geöffneten Fenstern entsteht dementsprechend also kein Durchzug: denn der der Luftdruck ist ja derselbe.
Wenige Minuten Lüften reichen aus
In der Regel reichen fünf bis zehn Minuten, um einen vollständigen Luftaustausch zu erreichen. Bei dieser Zeitspanne muss man sich auch im Winter vor regelmäßigem Lüften nicht scheuen – die Wärme einer Wohnung speichert sich in erster Linie in den Wänden und Möbeln, nicht aber in der Luft.
Diese ist nach dem Schließen der Fenster schnell wieder von der Strahlungswärme der Wände und Möbel auf die Ausgangstemperatur zurück gebracht.
Anders sieht es da beim Langzeitlüften durch Fenster auf Klappstellung aus: es findet nur wenig Luftaustausch statt, dafür kühlt die Wohnung langsam aus – man muss entsprechend viel nachheizen.
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12 Kommentare
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12.11.2009 00:30
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16.06.2010 17:37
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14.07.2010 17:35
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15.07.2010 11:11
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17.07.2010 11:00
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18.07.2010 10:57
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27.07.2010 16:15
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01.08.2010 08:08
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13.08.2010 09:00
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26.08.2010 21:51
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